• Fest eingebaute Navigationsgeräte

    Bei den fest eingebauten Navigationssystemen handelt es sich in der Regel um Werkseinbauten bei Kraftfahrzeugen, Flugzeugen oder Schiffen. Sie sind also fest mit dem Gefährt verbunden und werden daher üblicherweise von dem Käufer des Fahrzeugs automatisch miterworben. Bei berufsmäßig gefahrenen Fahrzeugtypen, beispielsweise bei einem Taxi, Kleintransporter oder einem LKW, ist ein fest eingebautes Navigationsgerät daher obligatorisch. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein Navigationsgerät nachträglich fest einbauen zu lassen, falls das Fahrzeug bislang noch nicht über ein solches verfügt.

    Fest eingebaute Navigationssysteme haben den mobilen Geräten gegenüber den entscheidenden Vorteil, dass bei Ausfallen des Satellitenkontaktes die Navigation durch spezielle odometrisch funktionierende Radsensoren ziemlich exakt fortgeführt wird, und auch ein eventuelliger Wechsel der Richtung vom Gerät schnell nachvollzogen werden kann, was eine entsprechende Reaktion bezüglich der Wegempfehlung zur Folge hat. Bei der Navigation mittels der Radsensoren gibt unter anderem die Anzahl der Radumdrehungen Aufschluss darüber, wo sich das Fahrzeug gerade befindet. Zudem missfällt vielen Nutzern von mobilen Navigationsgeräten der damit verbundene Installationsaufwand, bzw. die platzraubende und störende Anhäufung der Kabel. Auch aus diesem Grund entscheiden sich mittlerweile viele Autofahrer für ein fest eingebautes Navigationssystem, das sich nachträglich unter Umständen auch anstelle des Autoradios platzsparend in dem Fahrzeug unterbringen lässt. Allerdings bestehen bei einem fest mit dem Kfz verbundenen Navigationsgerät hinsichtlich der Flexibilität, beispielsweise bei einem Fahrzeugwechsel, kaum Möglichkeiten zum Austausch.

    Fest einbaubare Navigationssysteme gibt es in unterschiedlichen Leistungsklassen und Marken. Das Leistungsspektrum reicht von der einfachen Ortung und Zielfindung bis hin zum Management ganzer Fuhrparkflotten.