• Portable Navigationsgeräte

    Als der mittlerweile zum europäischen Marktführer aufgestiegene Gerätehersteller TomTom im Jahre 2001 das erste portable Navigationssystem für Kraftfahrzeuge auf den Markt brachte, war dies eine kleine Sensation. Heute gibt es mobile Navigationssysteme in unterschiedlichen Marken und Klassen. Zu den verkaufsstärksten Marken zählen neben den Geräten von TomTom, die Navigationssysteme von Medion und Navigon.

    Ein portables oder mobiles Navigationsgerät ist nicht fest mit dem Einsatzfahrzeug verbunden, sondern lässt sich transportieren und beliebig einsetzen. Darin liegt auch der Vorteil der mobilen Navigationsgeräte begründet. Zudem können portable Navigationsgeräte bei Bedarf problemlos nachgekauft und auch in Kraftfahrzeugen genutzt werden, die ein fest integriertes System noch nicht besitzen. Portable Navigationssysteme haben gegenüber den fest eingebauten Geräten jedoch den Nachteil, dass sie in den Fällen, in denen der Satellitenkontakt unterbrochen wird, mit Hilfe ihrer Software die Strecke abschätzen müssen. Das heißt, dass bei Ausfallen des Signals seitens des Navigationssystems automatisch davon ausgegangen wird, dass alles so korrekt wie geplant weiterläuft, der Fahrer also seine Strecke, sowie die Geschwindigkeit unverändert beibehält, was jedoch nicht immer der Realität entspricht.

    Bei der Wahl des passenden Gerätes sollte auf eine funktionsreiche und zeitgemäße Ausstattung geachtet werden, wobei das integrierte Kartenmaterial keinesfalls veraltet sein darf. Moderne portable Navigationsgeräte sollten daher im Regelfall nicht unbedingt gebraucht gekauft werden und beispielsweise mittels TMC (Traffic Message Channel) aktuelle Verkehrsmeldungen auswerten und diesbezügliche Empfehlungen weitergeben können, beispielsweise wie sich ein Stau umfahren lässt. Um die Ortung zu erleichtern, empfiehlt sich zudem ein benutzerfreundlich und übersichtlich gestalteter Bildschirm, im Idealfall mit Tastfunktion.